Grundschulen in Italien

Was Sie alles wissen sollten

Die Grundschulausbildung fällt unter die Schulpflicht und Kinder besuchen die Grundschule fünf Jahre lang. Die Kinder müssen in dem Jahr in dem sie sich anmelden, bis zum 31. Dezember das sechste Lebensjahr erreichen.

Grundschulen in Italien

Die Schüler haben im ersten Jahr 27 Schulstunden pro Woche, was im zweiten Jahr auf 30 erhöht wird, da eine Fremdsprache hinzukommt (meistens Englisch). Der Unterricht findet in der Regel morgens statt mit ein oder zwei Tagen Nachmittagsunterricht pro Woche. Für Schüler die eine besondere Förderung benötigen werden spezielle Vorkehrungen getroffen.

Eine kürzlich eingeführte Neuheit ist das „Gruppenunterrichten“ mehrerer Lehrer für einige Fächer, die zu einem Anstieg an Lehrern in Grundschulen geführt hat aber auch gleichzeitig zur Schließung einiger kleinerer Schulen. In dem neuen Projekt unterrichten entweder drei Lehrer zwei Klassen oder vier Lehrer drei Klassen.

Die fünfjährige Grundschule ist inhaltlich in zwei Teile geteilt. Die ersten beiden Schuljahre vermitteln grundlegende Kenntnisse während die letzten drei Jahre die Schüler an breitere Konzepte heranführt. Die Fächer sind in folgende Bereiche aufgeteilt und werden jeweils vom selben Lehrer für die gesamten fünf Jahre unterrichtet:

  • Bereich A – Italienisch, Kunst und eine Fremdsprache
  • Bereich B – Mathematik, Naturwissenschaften und Sport
  • Bereich C – Geschichte, Geographie, Sozialkunde und Musik

Für das Fach Religion gibt es einen speziellen Lehrer.

Etwa 15% aller Grundschulen sind Ganztagsschulen (scuola a tiempo pieno), in denen Schüler fünf Mal die Woche sowohl vormittags als auch nachmittags Unterricht haben. Dazwischen haben die Schüler 1,5 Stunden Pause in der sie in der Schulkantine versorgt werden. In diesen Schulen gibt es üblicherweise zwei Klassenlehrer die jeweils den Vormittags- bzw. den Nachmittagsunterricht übernehmen. Eine Ganztagsschule wird besonders von arbeitenden Eltern bevorzugt, für die es praktischer ist, ihre Kinder erst am Nachmittag abzuholen.

Die meisten Grundschulen haben ein Bewertungssystem, das auf den Beobachtungen der Lehrer basiert. Die Bewertungen werden in die Schulzeugnisse (scheda) eingetragen, die auch gleichzeitig ein detailliertes Profil der Fähigkeiten und der Persönlichkeit des Schülers aufzeigen. Wenn der Schüler die Schule verlässt, wird das Zeugnis an die nächste Schule geschickt. Nach dem fünften und letzten Jahr bekommen die Schüler ein Abschlusszeugnis (diploma della licenza elementare). Die Schüler die das Schuljahr nicht erfolgreich abschließen müssen es wiederholen.

Die Schüler haben im ersten Jahr 27 Schulstunden pro Woche, was im zweiten Jahr auf 30 erhöht wird, da eine Fremdsprache hinzukommt (meistens Englisch). Der Unterricht findet in der Regel morgens statt mit ein oder zwei Tagen Nachmittagsunterricht pro Woche. Für Schüler die eine besondere Förderung benötigen werden spezielle Vorkehrungen getroffen.

Eine kürzlich eingeführte Neuheit ist das „Gruppenunterrichten“ mehrerer Lehrer für einige Fächer, die zu einem Anstieg an Lehrern in Grundschulen geführt hat aber auch gleichzeitig zur Schließung einiger kleinerer Schulen. In dem neuen Projekt unterrichten entweder drei Lehrer zwei Klassen oder vier Lehrer drei Klassen.

Die fünfjährige Grundschule ist inhaltlich in zwei Teile geteilt. Die ersten beiden Schuljahre vermitteln grundlegende Kenntnisse während die letzten drei Jahre die Schüler an breitere Konzepte heranführt. Die Fächer sind in folgende Bereiche aufgeteilt und werden jeweils vom selben Lehrer für die gesamten fünf Jahre unterrichtet:

  • Bereich A – Italienisch, Kunst und eine Fremdsprache
  • Bereich B – Mathematik, Naturwissenschaften und Sport
  • Bereich C – Geschichte, Geographie, Sozialkunde und Musik

Für das Fach Religion gibt es einen speziellen Lehrer.

Etwa 15% aller Grundschulen sind Ganztagsschulen (scuola a tiempo pieno), in denen Schüler fünf Mal die Woche sowohl vormittags als auch nachmittags Unterricht haben. Dazwischen haben die Schüler 1,5 Stunden Pause in der sie in der Schulkantine versorgt werden. In diesen Schulen gibt es üblicherweise zwei Klassenlehrer die jeweils den Vormittags- bzw. den Nachmittagsunterricht übernehmen. Eine Ganztagsschule wird besonders von arbeitenden Eltern bevorzugt, für die es praktischer ist, ihre Kinder erst am Nachmittag abzuholen.

Die meisten Grundschulen haben ein Bewertungssystem, das auf den Beobachtungen der Lehrer basiert. Die Bewertungen werden in die Schulzeugnisse (scheda) eingetragen, die auch gleichzeitig ein detailliertes Profil der Fähigkeiten und der Persönlichkeit des Schülers aufzeigen. Wenn der Schüler die Schule verlässt, wird das Zeugnis an die nächste Schule geschickt. Nach dem fünften und letzten Jahr bekommen die Schüler ein Abschlusszeugnis (diploma della licenza elementare). Die Schüler die das Schuljahr nicht erfolgreich abschließen müssen es wiederholen.

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