Autofahren in Spanien

Worauf Sie achten sollten

Rote Ampeln werden in Spanien oft überfahren, wenn kein Fußgänger oder Gegenverkehr in Sicht ist. Besonders gern wird dies von Roller­fahrern gemacht.

Autofahren in Spanien

Viele Spanier machen nur selten Gebrauch von Blinkern. Seien Sie also auf der Hut! Der Vordermann könnte stets ohne Vorwarnung abbiegen. Viele Straßen sind so zugeparkt, dass es äußerster Geschicklichkeit bedarf, sich zu dessen Ende durch­zumanövrieren, ohne Verluste in Kauf nehmen zu müssen (abge­fahrener Seitenspiegel, Kratzer).

Wer Ihnen eine Schramme ins Auto fährt, wird aber kaum seine Telefonnummer hinterlassen. Mit Kratzern müssen Sie in Spanien rechnen. Spanier hupen gerne, wenn sich der Verkehr staut. Wer links abbiegen möchte, muss vor allem auf Überlandstraßen oft erst nach rechts auf eine gesonderte Spur fahren, einen Halbkreis beschreiben und die eben verlassene Straße kreuzen.

Auf jedem Strafzettel gibt es den Vermerk, dass Sie 20% Rabatt bekommen, wenn Sie persönlich innerhalb von zwei Tagen bei der Polizeistelle vorbeischauen und die Strafe zahlen. Wenn Sie inner­halb von drei Monaten nach einem Verkehrsvergehen kein offizielles Schreiben von der Polizei erhalten haben, gilt die Tat als verjährt. Bei Nichtbegleichung der Strafe müssen Sie damit rechnen, dass die Strafbeträge auf längere Sicht einfach von Ihrem Konto abgebucht werden. Über das Autokennzeichen und die Nummer des Personalausweises können Bankkonten über das Finanzamt ausfindig gemacht werden.

Parken

Kostenpflichtige Parkzonen sind durch blaue Linien auf der Straße markiert. Den Parkschein ziehen Sie an einem Automaten. Sollten Sie Ihre Parkzeit überschritten haben und einen Strafzettel an Ihrem Auto finden, gibt es eine Möglichkeit, wie Sie um die Mahn­gebühren rumkommen. In den blauen Parkzonen finden Sie an den Parkautomaten seitlich kleine Papierkuverts. Sie sind oft auch am Strafzettel direkt angebracht. Drücken Sie am Automaten auf "Annulation" und lösen Sie damit einen neuen Parkschein. Stecken Sie den zusammen mit dem Strafzettel in das Kuvert. Das geschlossene Kuvert werfen Sie in die Annullierbox, die sich meist oben am Automaten befindet. Achten Sie darauf, dass Sie das bis spätestens zwei Stunden nach Ablauf der Parkfrist erledigen!

Gelbe Streifen am Bürgersteig bedeuten absolutes Parkverbot. Bei engen Straßen wechselt das Parkverbot alle zwei Wochen die Straßenseite.

Verkehrsregeln und Vorschriften

In Spanien gelten die gleichen Verkehrsregeln wie in Deutschland. Doch obwohl "rechts vor links" gilt, ist ein langsames Heranfahren an Kreuzungen ratsam. Verkehrsschilder sind die gleichen wie in Deutschland. Sie sind nur meist kleiner und versteckter. Es gibt kein Schild für Vorfahrtsstraßen.

  • Sie benötigen zwei Warndreiecke, einen Verbands­kasten und eine Weste mit Reflektoren.
  • Maximal 0,5 Promille sind im Bluttest zugelassen. Das sind 0,25 Promille im Blastest.
  • Es besteht Anschnallpflicht für alle Sitze.
  • Mit dem Handy während der Fahrt zu telefonieren, ist verboten.
  • Überholverbot gilt 100 Meter vor Kuppen und auf Straßen, die nicht mindestens 200 Meter zu über­blicken sind.
  • Nachts auf beleuchteten Straßen, außer Autobahnen und Kraftfahrtstraßen, nur mit Standlicht fahren.
  • Kindersitze sind Pflicht für Kinder bis zwölf Jahren bzw. 36 kg (am Ende reicht natürlich eine Sitzerhöhung)

Autobahnen in Spanien

Die Autobahnen in Spanien sind privat und daher gebühren­pflich­tig. Die Gebühren sind sehr unterschiedlich. Konkrete Auto­bahn­gebühren gibt es im Internet unter www.autopistas.com  unter Angabe der Strecke. Das Netz der gebührenpflichtigen Auto­bahnen finden Sie unter www.aseta.es .

Spanische Autobahnen sind meist in einwandfreiem Zustand. Die Autobahngebühr können Sie bar, per Kreditkarte oder mittels Teletac zahlen. Für letzteres beantragen Sie bei der Caixa eine Tarjeta de la autopista. Die bringen Sie unter der Windschutz­scheibe Ihres Fahrzeugs an. Beim Durchfahren der Peaje (an den mit T gekennzeichneten Durchfahrten) werden ihre Daten automatisch eingelesen.

Viele Spanier machen nur selten Gebrauch von Blinkern. Seien Sie also auf der Hut! Der Vordermann könnte stets ohne Vorwarnung abbiegen. Viele Straßen sind so zugeparkt, dass es äußerster Geschicklichkeit bedarf, sich zu dessen Ende durch­zumanövrieren, ohne Verluste in Kauf nehmen zu müssen (abge­fahrener Seitenspiegel, Kratzer).

Wer Ihnen eine Schramme ins Auto fährt, wird aber kaum seine Telefonnummer hinterlassen. Mit Kratzern müssen Sie in Spanien rechnen. Spanier hupen gerne, wenn sich der Verkehr staut. Wer links abbiegen möchte, muss vor allem auf Überlandstraßen oft erst nach rechts auf eine gesonderte Spur fahren, einen Halbkreis beschreiben und die eben verlassene Straße kreuzen.

Auf jedem Strafzettel gibt es den Vermerk, dass Sie 20% Rabatt bekommen, wenn Sie persönlich innerhalb von zwei Tagen bei der Polizeistelle vorbeischauen und die Strafe zahlen. Wenn Sie inner­halb von drei Monaten nach einem Verkehrsvergehen kein offizielles Schreiben von der Polizei erhalten haben, gilt die Tat als verjährt. Bei Nichtbegleichung der Strafe müssen Sie damit rechnen, dass die Strafbeträge auf längere Sicht einfach von Ihrem Konto abgebucht werden. Über das Autokennzeichen und die Nummer des Personalausweises können Bankkonten über das Finanzamt ausfindig gemacht werden.

Parken

Kostenpflichtige Parkzonen sind durch blaue Linien auf der Straße markiert. Den Parkschein ziehen Sie an einem Automaten. Sollten Sie Ihre Parkzeit überschritten haben und einen Strafzettel an Ihrem Auto finden, gibt es eine Möglichkeit, wie Sie um die Mahn­gebühren rumkommen. In den blauen Parkzonen finden Sie an den Parkautomaten seitlich kleine Papierkuverts. Sie sind oft auch am Strafzettel direkt angebracht. Drücken Sie am Automaten auf "Annulation" und lösen Sie damit einen neuen Parkschein. Stecken Sie den zusammen mit dem Strafzettel in das Kuvert. Das geschlossene Kuvert werfen Sie in die Annullierbox, die sich meist oben am Automaten befindet. Achten Sie darauf, dass Sie das bis spätestens zwei Stunden nach Ablauf der Parkfrist erledigen!

Gelbe Streifen am Bürgersteig bedeuten absolutes Parkverbot. Bei engen Straßen wechselt das Parkverbot alle zwei Wochen die Straßenseite.

Verkehrsregeln und Vorschriften

In Spanien gelten die gleichen Verkehrsregeln wie in Deutschland. Doch obwohl "rechts vor links" gilt, ist ein langsames Heranfahren an Kreuzungen ratsam. Verkehrsschilder sind die gleichen wie in Deutschland. Sie sind nur meist kleiner und versteckter. Es gibt kein Schild für Vorfahrtsstraßen.

  • Sie benötigen zwei Warndreiecke, einen Verbands­kasten und eine Weste mit Reflektoren.
  • Maximal 0,5 Promille sind im Bluttest zugelassen. Das sind 0,25 Promille im Blastest.
  • Es besteht Anschnallpflicht für alle Sitze.
  • Mit dem Handy während der Fahrt zu telefonieren, ist verboten.
  • Überholverbot gilt 100 Meter vor Kuppen und auf Straßen, die nicht mindestens 200 Meter zu über­blicken sind.
  • Nachts auf beleuchteten Straßen, außer Autobahnen und Kraftfahrtstraßen, nur mit Standlicht fahren.
  • Kindersitze sind Pflicht für Kinder bis zwölf Jahren bzw. 36 kg (am Ende reicht natürlich eine Sitzerhöhung)

Autobahnen in Spanien

Die Autobahnen in Spanien sind privat und daher gebühren­pflich­tig. Die Gebühren sind sehr unterschiedlich. Konkrete Auto­bahn­gebühren gibt es im Internet unter www.autopistas.com  unter Angabe der Strecke. Das Netz der gebührenpflichtigen Auto­bahnen finden Sie unter www.aseta.es .

Spanische Autobahnen sind meist in einwandfreiem Zustand. Die Autobahngebühr können Sie bar, per Kreditkarte oder mittels Teletac zahlen. Für letzteres beantragen Sie bei der Caixa eine Tarjeta de la autopista. Die bringen Sie unter der Windschutz­scheibe Ihres Fahrzeugs an. Beim Durchfahren der Peaje (an den mit T gekennzeichneten Durchfahrten) werden ihre Daten automatisch eingelesen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Auswandern nach Spanien 1.

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