Kulturangebot

So verbringen Sie Ihre Freizeit in Österreich

Vielleicht mag es ein subjektiver Eindruck sein, aber das kulturelle Angebot scheint in Österreich einen viel höheren Stellenwert zu haben als in Deutschland. Der absolute kulturelle Schwerpunkt liegt natürlich in Wien.

Kulturangebot

Doch sollte man sich nicht täuschen: Auch viele andere österreichische Städte und Region - verteilt auf alle neun Bundesländer - haben so manches Highlight zu bieten. Man denke dabei nur an die Bregenzer Festspiele oder an das Tiroler Drama­tikerfestival, das alle zwei Jahre veranstaltet wird.

Wenn sich dann noch anschaut, was Städte mit nicht mehr als 30.000 Einwohnern für hervorragende Theaterinszenierungen auf die Bühne bringen, dass Weltstars wie Sting in einem kleinen Örtchen namens Albertschwende auftreten und ein 750-Seelen-Dorf namens Klösterle nicht nur eigene Passionsspiele auf die Beine stellt, sondern in den Sommermonaten auch eine der fetzig­sten Alpenpartys im westlichen Österreich veranstaltet, zu der Tausende Fans der „Klostertaler“ pilgern, dann darf man darüber schon einmal staunen. Klar, natürlich darf man nicht in jeden kleinen Ort solche Höhepunkte erwarten, doch wenn es mal eine größere und bedeutendere Veranstaltung gibt, dann kann man auch davon ausgehen, dass sie gut besucht ist. Und überhaupt: Kultur findet ja nicht immer nur auf den großen Bühnen, sondern oft genug im Kleinen statt.

Österreich versteht sich als Land mit einer langen kulturellen Tradition. Für die einzelnen Kunstepochen findet man im ganzen Land bis heute wundervoll erhaltene Bauwerke, Malerei und Bild­hauerkunst. Ein ganz spezielles Augenmerk darf man sicher auch auf die österreichische Literatur und Musik legen, denn immerhin hatte einer der größten Komponisten aller Zeiten seine Wiege in Salzburg stehen.

Doch es ist nicht nur Wolfgang Amadeus Mozart, der Musiklieb­habern in lebhafter Erinnerung geblieben ist: die Wiener Philhar­moniker, der Austropop-Musiker Falco, das Gustav Mahler Jugend­orchester, die Band Erste Allgemeine Verunsicherung und neuer­dings die Sängerin Christina Stürmer - die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen. Nicht anders sieht es im Bereich der Literatur aus: Ilse Aichinger, Ludwig Anzengruber, Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Hugo von Hofmannsthal und viele andere haben Literatur­geschichte geschrieben.

Sicherlich, einige von diesen bedeutenden Namen werden heute gerne als „große Deutsche“ gehandelt. Nicht anders geht es Schau­spielern wie Romy Schneider, die 1938 in Wien geboren wurde, oder Peter Weck, ebenfalls 1930 in der österreichischen Hauptstadt zur Welt gekommen. Sogar Konrad Lorenz, der Vater der mo­dernen Verhaltensforschung, ist ein Österreicher. Er wurde 1903 in Wien geboren. Einzig Arnold Schwarzenegger, der 1947 in der Nähe von Graz zur Welt kam und nach seiner Hollywood-Karriere nun als Gouverneur Politik in den in den Vereinigten Staaten macht, stand nie in dem Ruf, Deutscher zu sein.

Wenn die Österreicher auch ihre großen Söhne und Töchter oft genug mit den Deutschen teilen müssen, eines hat man ihnen nie „wegnehmen“ können: Den Wiener Opernball, eines der absoluten kulturellen und gesellschaftlichen Highlights des Jahres, um das es Jahr für Jahr schon im Vorfeld viele Medienschlagzeilen vor allen Dingen in der Boulevardpresse gibt. Die Tradition des Opernballs reicht bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück und hat sogar die Monarchie überlebt. Seit 1935 steht jeder Opernball unter karitativem Zweck und noch heute gilt er - trotz aller modernen Ansichten - als Einführung junger Frauen und Männer in die Gesellschaft. Und dieses „Ritual“ ist nicht nur für Österreicherinnen und Österreicher wichtig, sondern immer häufiger auch für junge Deutsche, die manchmal monatelang auf dieses einmalige Event mit klassischen Regeln sparen.

Freizeit heißt aber auch im Land der Alpen nicht nur Musik, Tanz und Schauspiel. Es gibt unzählige Vereine, in denen man aktiv werden kann. Man kann wandern und Rad fahren, hervorragend Paragliding betreiben. Vor allen Dingen alle Bereiche des Winter­sports sind gerade bei jungen Leuten beliebt. Wer in diesem Land lebt, muss Ski fahren können. Und deshalb sind die Österreicher den Deutschen bei manchen Wintersport-Veranstaltungen eben auch haushoch überlegen. Aber dafür haben die Deutschen ja den Fußball ...

Doch sollte man sich nicht täuschen: Auch viele andere österreichische Städte und Region - verteilt auf alle neun Bundesländer - haben so manches Highlight zu bieten. Man denke dabei nur an die Bregenzer Festspiele oder an das Tiroler Drama­tikerfestival, das alle zwei Jahre veranstaltet wird.

Wenn sich dann noch anschaut, was Städte mit nicht mehr als 30.000 Einwohnern für hervorragende Theaterinszenierungen auf die Bühne bringen, dass Weltstars wie Sting in einem kleinen Örtchen namens Albertschwende auftreten und ein 750-Seelen-Dorf namens Klösterle nicht nur eigene Passionsspiele auf die Beine stellt, sondern in den Sommermonaten auch eine der fetzig­sten Alpenpartys im westlichen Österreich veranstaltet, zu der Tausende Fans der „Klostertaler“ pilgern, dann darf man darüber schon einmal staunen. Klar, natürlich darf man nicht in jeden kleinen Ort solche Höhepunkte erwarten, doch wenn es mal eine größere und bedeutendere Veranstaltung gibt, dann kann man auch davon ausgehen, dass sie gut besucht ist. Und überhaupt: Kultur findet ja nicht immer nur auf den großen Bühnen, sondern oft genug im Kleinen statt.

Österreich versteht sich als Land mit einer langen kulturellen Tradition. Für die einzelnen Kunstepochen findet man im ganzen Land bis heute wundervoll erhaltene Bauwerke, Malerei und Bild­hauerkunst. Ein ganz spezielles Augenmerk darf man sicher auch auf die österreichische Literatur und Musik legen, denn immerhin hatte einer der größten Komponisten aller Zeiten seine Wiege in Salzburg stehen.

Doch es ist nicht nur Wolfgang Amadeus Mozart, der Musiklieb­habern in lebhafter Erinnerung geblieben ist: die Wiener Philhar­moniker, der Austropop-Musiker Falco, das Gustav Mahler Jugend­orchester, die Band Erste Allgemeine Verunsicherung und neuer­dings die Sängerin Christina Stürmer - die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen. Nicht anders sieht es im Bereich der Literatur aus: Ilse Aichinger, Ludwig Anzengruber, Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Hugo von Hofmannsthal und viele andere haben Literatur­geschichte geschrieben.

Sicherlich, einige von diesen bedeutenden Namen werden heute gerne als „große Deutsche“ gehandelt. Nicht anders geht es Schau­spielern wie Romy Schneider, die 1938 in Wien geboren wurde, oder Peter Weck, ebenfalls 1930 in der österreichischen Hauptstadt zur Welt gekommen. Sogar Konrad Lorenz, der Vater der mo­dernen Verhaltensforschung, ist ein Österreicher. Er wurde 1903 in Wien geboren. Einzig Arnold Schwarzenegger, der 1947 in der Nähe von Graz zur Welt kam und nach seiner Hollywood-Karriere nun als Gouverneur Politik in den in den Vereinigten Staaten macht, stand nie in dem Ruf, Deutscher zu sein.

Wenn die Österreicher auch ihre großen Söhne und Töchter oft genug mit den Deutschen teilen müssen, eines hat man ihnen nie „wegnehmen“ können: Den Wiener Opernball, eines der absoluten kulturellen und gesellschaftlichen Highlights des Jahres, um das es Jahr für Jahr schon im Vorfeld viele Medienschlagzeilen vor allen Dingen in der Boulevardpresse gibt. Die Tradition des Opernballs reicht bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück und hat sogar die Monarchie überlebt. Seit 1935 steht jeder Opernball unter karitativem Zweck und noch heute gilt er - trotz aller modernen Ansichten - als Einführung junger Frauen und Männer in die Gesellschaft. Und dieses „Ritual“ ist nicht nur für Österreicherinnen und Österreicher wichtig, sondern immer häufiger auch für junge Deutsche, die manchmal monatelang auf dieses einmalige Event mit klassischen Regeln sparen.

Freizeit heißt aber auch im Land der Alpen nicht nur Musik, Tanz und Schauspiel. Es gibt unzählige Vereine, in denen man aktiv werden kann. Man kann wandern und Rad fahren, hervorragend Paragliding betreiben. Vor allen Dingen alle Bereiche des Winter­sports sind gerade bei jungen Leuten beliebt. Wer in diesem Land lebt, muss Ski fahren können. Und deshalb sind die Österreicher den Deutschen bei manchen Wintersport-Veranstaltungen eben auch haushoch überlegen. Aber dafür haben die Deutschen ja den Fußball ...

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in der Österreich.

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