Das öffentliche Gesundheitssystem in Kanada

Leistungen des “Medicare”

Das kanadische öffentliche Gesundheitssystem, auch Medicare genant, wird durch den Staat und die Provinzen sowie Territorien getragen, so dass die Leistungen von Provinz zu Provinz unterschiedlich sein können.

Das öffentliche Gesundheitssystem in Kanada

Finanziert wird das System über Steuern – lediglich in British Columbia und Alberta müssen Krankenversicherungsbeiträge bezahlt werden. Dafür reduzieren sich allerdings die Steuern. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, eine private (Zusatz)Krankenversicherung abzuschließen. Dies ist in jedem Fall empfehlenswert, da von Medicare nicht alle Kosten abgedeckt werden. Von einer privaten Krankenversicherung können z.B. die Kosten für Zahnersatz übernommen werden. Umfassende Informationen zum kanadischen Gesundheitssystem finden Sie bei Health Canada unter www.hc-sc.gc.ca .

Medicare kann von kanadischen Staatsbürgern und permanent residents in Anspruch genommen werden. Besucher dürfen nur in bestimmten Ausnahmefällen von Medicare Gebrauch machen. Folgende Leistungen werden durch Medicare übernommen:

  • Beratungsgebühren von Ärzten oder Spezialisten,
  • Tests und Untersuchungen, die zur Krankheitsbekämpfung notwendig sind;
  • auch Röntgenaufnahmen und die meisten pathologischen Tests,
  • die Kosten für die augenärztliche Untersuchung,
  • die meisten operativen und andere therapeutische, durch Ärzte durchgeführte Eingriffe,
  • die Kosten für einen Aufenthalt in einem Krankenhaus,
  • die meisten Impfungen,
  • der Besuch beim Augenarzt, wobei der reguläre Sehtest nur alle zwei Jahre bezahlt wird,
  • psychiatrische Behandlungen.

Für folgende Leistungen übernimmt Medicare nicht die Kosten:

  • Brillen und Kontaktlinsen,
  • Zahnpflege,
  • Medikamente (ausgenommen die im Krankenhaus verabreichten notwendigen Medikamente),
  • Notfalldienste,
  • Schönheitschirurgie.

Die meisten Kanadier haben einen Hausarzt. Ist bei Ihnen nun ein Arztbesuch notwendig, fragen Sie Kollegen, Nachbarn oder die Immigrant Service Organization nach einem Arzt. Selbstverständlich können Sie auch in den gelben Seiten oder im Telefonbuch unter dem Stichwort „Physicians“, „Surgeons“ oder „Dentists“ nachsehen. In der Regel rechnet der Arzt unmittelbar mit Medicare ab.

Medikamente in Kanada

Wie bereits erwähnt, werden die Kosten für die notwendigen Medikamente in den meisten Fällen nicht durch Medicare abgedeckt. Die Provinzen und Territorien haben aus diesem Grund die Public Drug Benefit Programs (PDBP) entwickelt, die es bestimmten Personengruppen ermöglichen, die Medikamente kostenfrei zu erhalten. Dazu zählen z. B. Personen, die älter als 65 Jahre sind, und Langzeitkranke. Eine Übersicht über die PDBP finden Sie auf den Webseiten von Health Canada  in der Rubrik „Health Care System, Pharmaceuticals, Access to Insurance Coverage for Prescription Medicines, Provincial and Territorial Public Drug Benefit Program“.

Für weitere Informationen rund um das Thema Health Care wenden Sie sich an die Gesundheitsbehörden der einzelnen Provinzen und Territorien.

Finanziert wird das System über Steuern – lediglich in British Columbia und Alberta müssen Krankenversicherungsbeiträge bezahlt werden. Dafür reduzieren sich allerdings die Steuern. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, eine private (Zusatz)Krankenversicherung abzuschließen. Dies ist in jedem Fall empfehlenswert, da von Medicare nicht alle Kosten abgedeckt werden. Von einer privaten Krankenversicherung können z.B. die Kosten für Zahnersatz übernommen werden. Umfassende Informationen zum kanadischen Gesundheitssystem finden Sie bei Health Canada unter www.hc-sc.gc.ca .

Medicare kann von kanadischen Staatsbürgern und permanent residents in Anspruch genommen werden. Besucher dürfen nur in bestimmten Ausnahmefällen von Medicare Gebrauch machen. Folgende Leistungen werden durch Medicare übernommen:

  • Beratungsgebühren von Ärzten oder Spezialisten,
  • Tests und Untersuchungen, die zur Krankheitsbekämpfung notwendig sind;
  • auch Röntgenaufnahmen und die meisten pathologischen Tests,
  • die Kosten für die augenärztliche Untersuchung,
  • die meisten operativen und andere therapeutische, durch Ärzte durchgeführte Eingriffe,
  • die Kosten für einen Aufenthalt in einem Krankenhaus,
  • die meisten Impfungen,
  • der Besuch beim Augenarzt, wobei der reguläre Sehtest nur alle zwei Jahre bezahlt wird,
  • psychiatrische Behandlungen.

Für folgende Leistungen übernimmt Medicare nicht die Kosten:

  • Brillen und Kontaktlinsen,
  • Zahnpflege,
  • Medikamente (ausgenommen die im Krankenhaus verabreichten notwendigen Medikamente),
  • Notfalldienste,
  • Schönheitschirurgie.

Die meisten Kanadier haben einen Hausarzt. Ist bei Ihnen nun ein Arztbesuch notwendig, fragen Sie Kollegen, Nachbarn oder die Immigrant Service Organization nach einem Arzt. Selbstverständlich können Sie auch in den gelben Seiten oder im Telefonbuch unter dem Stichwort „Physicians“, „Surgeons“ oder „Dentists“ nachsehen. In der Regel rechnet der Arzt unmittelbar mit Medicare ab.

Medikamente in Kanada

Wie bereits erwähnt, werden die Kosten für die notwendigen Medikamente in den meisten Fällen nicht durch Medicare abgedeckt. Die Provinzen und Territorien haben aus diesem Grund die Public Drug Benefit Programs (PDBP) entwickelt, die es bestimmten Personengruppen ermöglichen, die Medikamente kostenfrei zu erhalten. Dazu zählen z. B. Personen, die älter als 65 Jahre sind, und Langzeitkranke. Eine Übersicht über die PDBP finden Sie auf den Webseiten von Health Canada  in der Rubrik „Health Care System, Pharmaceuticals, Access to Insurance Coverage for Prescription Medicines, Provincial and Territorial Public Drug Benefit Program“.

Für weitere Informationen rund um das Thema Health Care wenden Sie sich an die Gesundheitsbehörden der einzelnen Provinzen und Territorien.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und Arbeiten in Kanada. Klicken Sie hier, um ein Exemplar zu bestellen.

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