Umzugsfirmen

Worauf Sie achten sollten

Falls Sie für Ihren Umzug eine Umzugs- oder Transportfirma nutzen wollen, beachten Sie, dass die Preise und Servicequalitäten signifikant zwischen verschiedenen Anbietern variieren. Bevor Sie einen Anbieter auswählen, sollten Sie daher wissen, was Sie genau benötigen.

Umzugsfirmen

Bevor Sie sich ans Telefon setzen und Kostenvoranschläge einholen, benötigen Sie eine genaue Aufstellung Ihres Inventars. Haben Sie eine Menge Sachen zu transportieren? Falls nicht, können Sie Ihre Habseligkeiten evtl. selbst transportieren. Andernfalls müssen Sie zunächst feststellen, was Sie tatsächlich mitnehmen wollen. Bedenken Sie, dass Sie jeden Kubikmeter zahlen müssen.

Kostenvoranschläge

Entgegen der allgemeinen Vorurteile sind Umzugsfirmen nicht die Halsabschneider, für die Sie viele Menschen halten. Nun ja – zumindest nicht alle! Grundsätzlich kalkulieren Umzugsfirmen Ihre Preise anhand folgender Parameter:

  • dem Frachtumfang
  • der zurückzulegenden Strecke
  • der Art der Möbel
  • sowie der Anzahl von Mitarbeitern, die für den Job notwendig sind.

Das Inventar festlegen

Um einen exakten Kostenvoranschlag zu erhalten, müssen Sie der Umzugsfirma so viele Details wie möglich zukommen lassen. Unabdingbar ist ein Inventar aller Dinge, die transportiert werden können. Einige Firmen bieten Ihnen einen Besuch an, um den genauen Frachtumfang zu bestimmen. Dies ist allerdings nicht immer notwendig, das gute Firmen Erfahrung darin haben, mit Ihnen gemeinsam telefonisch den Frachtumfang zu erarbeiten. Ein vollständiges Inventar von Ihrer Seite vereinfacht diese Aufgabe natürlich. Dieses Inventar erfüllt im Wesentlichen drei Funktionen:

  1. Die Umzugsfirma weiß genau, was transportiert werden soll (vor allem, wenn Sie für jeden Gegenstand die Größe angeben). Denken Sie daran, sperrige Gegenstände wie Klaviere (die oftmals drei Personen zum Transport erfordern), Billardtische, große Maschinen sowie alle anderen sperrigen, zerbrechlichen oder ungewöhnlichen Gegenstände anzugeben.
  2. Im Fall eines Schadens können Sie anhand der Inventarliste nachweisen, welche Gegenstände die Umzugsfirma für Sie transportiert hat.
  3. Nicht zuletzt erleichtert ein gut organisiertes Inventar das Auspacken (welche Kiste kommt wohin ...). Ein einfaches Excel-Spreadsheet ist hier ein gutes Hilfsmittel.

Die Aufstellung eines Inventars zwingt Sie zudem schon vorab, darüber nachzudenken, was Sie tatsächlich mitnehmen wollen. Denn letztlich ist es natürlich unsinnig, verstaubte Kisten von einem Dachboden für teures Geld zum nächsten zu transportieren. Ein Umzug ist daher eine gute Gelegenheit, grundsätzlich einmal Ihre Habseligkeiten zu entrümpeln.

Vorsicht vor Fehlangaben!

Wahrscheinlich haben Sie keine Vorstellung davon, wie viel Platz Ihr Haushalt in einem Umzugswagen benötigt, und noch weniger wissen Sie, wie Umzugsfirmen grundsätzlich ihre Kostenvoranschläge kalkulieren. Allerdings sind Sie wahrscheinlich der Ansicht, dass 35 Kubikmeter Sie mehr als 31 Kubikmeter kosten werden – und geben daher lieber einen geringeren Frachtumfang an.

Wir empfehlen Ihnen dringend, dieser Versuchung zu widerstehen. Bei dem oben genannten Beispiel werden die 4 zusätzlichen Kubikmeter keinen oder einen nur geringen Preisunterschied ausmachen (da die Zusatzkosten vor allem durch die Zeit des Ein- und Auspackens bestimmt werden), so dass Sie bei einer Fehlinformation Ihres Dienstleisters nicht viel gewinnen. Wichtiger ist jedoch, dass die Umzugsfirma bei einer Fehlangabe am Tag des Umzugs das Recht hat, Ihnen einen höheren Preis als den vereinbarten in Rechnung zu stellen. Mit der Hälfte Ihres Haushalts auf dem Umzugswagen sind Sie dann wahrscheinlich in keiner guten Verhandlungsposition. Im schlimmsten Fall müssen Sie sogar einen Teil Ihres Haushalts zurücklassen, wenn nicht genug Platz auf dem Umzugswagen ist!

Um einen korrektes Inventar und einen richtigen Kostenvoranschlag zu erhalten, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Stellen Sie eine Liste aller Gegenstände auf, die Sie transportieren möchten.
  2. Vermessen Sie größere Gegenstände, um ihren Umfang in Kubikmetern zu bestimmen.
  3. Schätzen für jeden Raum, wie viele Umzugskartons Sie benötigen (je nach Größe Ihrer gewählten Kartons). Vermessen Sie einen Karton, um sein Volumen zu kalkulieren. Wir empfehlen Ihnen, hierzu einen Karton mitzunehmen, da dies die Schätzung vereinfacht.
  4. Addieren Sie alle oben genannten Volumina!

Beachten Sie auch, dass nicht nur das Volumen sowie die Distanz Ihren Kostenvoranschlag beeinflussen. Sie müssen die Umzugsfirma auch von allen anderen Umständen informieren, die den Verladejob am Abreise- oder Ankunftsort beeinflussen können. Hierzu gehören bei Wohnungen z.B. das Stockwerk sowie die Anzahl der Treppen und das Vorhandensein eines Aufzugs (sowie seine Größe und seine maximale Last). Achten Sie auch auf spezielle Umstände, die den Job erschweren könnten, z.B. enge oder schwer befahrbare Straßen am Abfahrts- oder Ankunftsort.

Welche Umzugsfirma sollten Sie wählen?

Sobald Sie analysiert haben, was Sie genau transportieren wollen, können Sie sich Kostenvoranschläge verschiedener Umzugsfirmen einholen. Sofern Sie den Umzug so günstig wie möglich gestalten wollen, sollten Sie vor allem kleinere Firmen kontaktieren (allerdings erhalten Sie bei diesen auch weniger Service-Leistungen).

Die Chance, dass eine Umzugsfirma mit Ihren Sachen davonfährt und Sie nie wieder von ihr hören, sind zwar gering. Dennoch sollten Sie ggf. zu Sicherheit die Akkreditierung der Firma bei einem Verband oder einer Organisation überprüfen. Einige Auswanderer erleben mit Umzugsfirmen wahre Albträume: Zerbrochene oder fehlende Gegenstände, die Erpressung zusätzlicher Gebühren, um den Haushalt aus dem Lager zu „befreien“ oder einfach eine schlechte Service-Qualität (unpünktliches Erscheinen, Terminverlegungen ohne Vorankündigung etc.).

Einige Firmen bieten sogenannte “Sammelservices”: Ihre Habseligkeiten werden in diesem Fall sukzessive in Container gefüllt, sobald in diesen einige Kubikmeter Platz frei sind. In diesem Fall kann es bis zu Ankunft Ihrer Gegenstände Wochen oder auch Monate dauern, aber der Transport wird erheblich günstiger. Was auch immer Sie für eine Firma wählen, verhandeln Sie über den Preis. Sie werden überrascht sein, welche Vergünstigungen oder Zusatzservices Sie heraushandeln können.

Neben dem Preis sollten Sie auch den Service-Umfang der einzelnen Firmen berücksichtigen. Einige Firmen werden nur Ihre Umzugskartons verladen, andere stellen Ihnen die Kartons und Container zur Verfügung, wieder andere helfen Ihnen auch beim Packen und Entpacken (während Sie aus Ihrem Sessel heraus Anweisungen geben). Überprüfen Sie zudem, ob die Firmen auch Tiere, schwere Gegenstände (wie Klaviere) und zerbrechliche Dinge (Vasen, Keramik etc.) transportieren. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass Ihnen die Firme schriftlich eine Entschädigung zusagt, falls Ihr Haushalt nicht transportiert werden kann oder nicht im zugesagten Zeitraum ankommt.

Versicherungen für Ihren Umzug

Falls Sie zerbrechliche oder wertvolle Gegenstände haben, sollten Sie das Umzugsinventar auf jeden Fall versichern. Beachten Sie, dass die meisten Versicherungen Ihren Haushalt nur dann absichern, wenn die Verpackung durch professionelle Mitarbeiter der Umzugsfirma geschieht (falls diese Dienstleistung nicht in Ihrem Vertrag enthalten ist, sind Ihre Gegenstände ggf. nicht versichert). Die Kosten einer Umzugsversicherung liegen bei ca. 1% bis 2% des Haushaltswerts, je nach der Höhe der Absicherung.

Eine Versicherungspolice bei derselben Firma, die auch den Umzug vornimmt, kann nachteilig sein: Im Zweifelsfall wird die Umzugsfirma alle Versicherungsansprüche anzweifeln, so dass eine Versicherung bei einem Drittanbieter i.d.R. sinnvoller ist. Machen Sie vor dem Umzug Fotos Ihrer Haushaltsgegenstände, die Sie bei einem Versicherungsanspruch als Nachweis vorlegen können.

Bevor Sie sich ans Telefon setzen und Kostenvoranschläge einholen, benötigen Sie eine genaue Aufstellung Ihres Inventars. Haben Sie eine Menge Sachen zu transportieren? Falls nicht, können Sie Ihre Habseligkeiten evtl. selbst transportieren. Andernfalls müssen Sie zunächst feststellen, was Sie tatsächlich mitnehmen wollen. Bedenken Sie, dass Sie jeden Kubikmeter zahlen müssen.

Kostenvoranschläge

Entgegen der allgemeinen Vorurteile sind Umzugsfirmen nicht die Halsabschneider, für die Sie viele Menschen halten. Nun ja – zumindest nicht alle! Grundsätzlich kalkulieren Umzugsfirmen Ihre Preise anhand folgender Parameter:

  • dem Frachtumfang
  • der zurückzulegenden Strecke
  • der Art der Möbel
  • sowie der Anzahl von Mitarbeitern, die für den Job notwendig sind.

Das Inventar festlegen

Um einen exakten Kostenvoranschlag zu erhalten, müssen Sie der Umzugsfirma so viele Details wie möglich zukommen lassen. Unabdingbar ist ein Inventar aller Dinge, die transportiert werden können. Einige Firmen bieten Ihnen einen Besuch an, um den genauen Frachtumfang zu bestimmen. Dies ist allerdings nicht immer notwendig, das gute Firmen Erfahrung darin haben, mit Ihnen gemeinsam telefonisch den Frachtumfang zu erarbeiten. Ein vollständiges Inventar von Ihrer Seite vereinfacht diese Aufgabe natürlich. Dieses Inventar erfüllt im Wesentlichen drei Funktionen:

  1. Die Umzugsfirma weiß genau, was transportiert werden soll (vor allem, wenn Sie für jeden Gegenstand die Größe angeben). Denken Sie daran, sperrige Gegenstände wie Klaviere (die oftmals drei Personen zum Transport erfordern), Billardtische, große Maschinen sowie alle anderen sperrigen, zerbrechlichen oder ungewöhnlichen Gegenstände anzugeben.
  2. Im Fall eines Schadens können Sie anhand der Inventarliste nachweisen, welche Gegenstände die Umzugsfirma für Sie transportiert hat.
  3. Nicht zuletzt erleichtert ein gut organisiertes Inventar das Auspacken (welche Kiste kommt wohin ...). Ein einfaches Excel-Spreadsheet ist hier ein gutes Hilfsmittel.

Die Aufstellung eines Inventars zwingt Sie zudem schon vorab, darüber nachzudenken, was Sie tatsächlich mitnehmen wollen. Denn letztlich ist es natürlich unsinnig, verstaubte Kisten von einem Dachboden für teures Geld zum nächsten zu transportieren. Ein Umzug ist daher eine gute Gelegenheit, grundsätzlich einmal Ihre Habseligkeiten zu entrümpeln.

Vorsicht vor Fehlangaben!

Wahrscheinlich haben Sie keine Vorstellung davon, wie viel Platz Ihr Haushalt in einem Umzugswagen benötigt, und noch weniger wissen Sie, wie Umzugsfirmen grundsätzlich ihre Kostenvoranschläge kalkulieren. Allerdings sind Sie wahrscheinlich der Ansicht, dass 35 Kubikmeter Sie mehr als 31 Kubikmeter kosten werden – und geben daher lieber einen geringeren Frachtumfang an.

Wir empfehlen Ihnen dringend, dieser Versuchung zu widerstehen. Bei dem oben genannten Beispiel werden die 4 zusätzlichen Kubikmeter keinen oder einen nur geringen Preisunterschied ausmachen (da die Zusatzkosten vor allem durch die Zeit des Ein- und Auspackens bestimmt werden), so dass Sie bei einer Fehlinformation Ihres Dienstleisters nicht viel gewinnen. Wichtiger ist jedoch, dass die Umzugsfirma bei einer Fehlangabe am Tag des Umzugs das Recht hat, Ihnen einen höheren Preis als den vereinbarten in Rechnung zu stellen. Mit der Hälfte Ihres Haushalts auf dem Umzugswagen sind Sie dann wahrscheinlich in keiner guten Verhandlungsposition. Im schlimmsten Fall müssen Sie sogar einen Teil Ihres Haushalts zurücklassen, wenn nicht genug Platz auf dem Umzugswagen ist!

Um einen korrektes Inventar und einen richtigen Kostenvoranschlag zu erhalten, sollten Sie wie folgt vorgehen:

  1. Stellen Sie eine Liste aller Gegenstände auf, die Sie transportieren möchten.
  2. Vermessen Sie größere Gegenstände, um ihren Umfang in Kubikmetern zu bestimmen.
  3. Schätzen für jeden Raum, wie viele Umzugskartons Sie benötigen (je nach Größe Ihrer gewählten Kartons). Vermessen Sie einen Karton, um sein Volumen zu kalkulieren. Wir empfehlen Ihnen, hierzu einen Karton mitzunehmen, da dies die Schätzung vereinfacht.
  4. Addieren Sie alle oben genannten Volumina!

Beachten Sie auch, dass nicht nur das Volumen sowie die Distanz Ihren Kostenvoranschlag beeinflussen. Sie müssen die Umzugsfirma auch von allen anderen Umständen informieren, die den Verladejob am Abreise- oder Ankunftsort beeinflussen können. Hierzu gehören bei Wohnungen z.B. das Stockwerk sowie die Anzahl der Treppen und das Vorhandensein eines Aufzugs (sowie seine Größe und seine maximale Last). Achten Sie auch auf spezielle Umstände, die den Job erschweren könnten, z.B. enge oder schwer befahrbare Straßen am Abfahrts- oder Ankunftsort.

Welche Umzugsfirma sollten Sie wählen?

Sobald Sie analysiert haben, was Sie genau transportieren wollen, können Sie sich Kostenvoranschläge verschiedener Umzugsfirmen einholen. Sofern Sie den Umzug so günstig wie möglich gestalten wollen, sollten Sie vor allem kleinere Firmen kontaktieren (allerdings erhalten Sie bei diesen auch weniger Service-Leistungen).

Die Chance, dass eine Umzugsfirma mit Ihren Sachen davonfährt und Sie nie wieder von ihr hören, sind zwar gering. Dennoch sollten Sie ggf. zu Sicherheit die Akkreditierung der Firma bei einem Verband oder einer Organisation überprüfen. Einige Auswanderer erleben mit Umzugsfirmen wahre Albträume: Zerbrochene oder fehlende Gegenstände, die Erpressung zusätzlicher Gebühren, um den Haushalt aus dem Lager zu „befreien“ oder einfach eine schlechte Service-Qualität (unpünktliches Erscheinen, Terminverlegungen ohne Vorankündigung etc.).

Einige Firmen bieten sogenannte “Sammelservices”: Ihre Habseligkeiten werden in diesem Fall sukzessive in Container gefüllt, sobald in diesen einige Kubikmeter Platz frei sind. In diesem Fall kann es bis zu Ankunft Ihrer Gegenstände Wochen oder auch Monate dauern, aber der Transport wird erheblich günstiger. Was auch immer Sie für eine Firma wählen, verhandeln Sie über den Preis. Sie werden überrascht sein, welche Vergünstigungen oder Zusatzservices Sie heraushandeln können.

Neben dem Preis sollten Sie auch den Service-Umfang der einzelnen Firmen berücksichtigen. Einige Firmen werden nur Ihre Umzugskartons verladen, andere stellen Ihnen die Kartons und Container zur Verfügung, wieder andere helfen Ihnen auch beim Packen und Entpacken (während Sie aus Ihrem Sessel heraus Anweisungen geben). Überprüfen Sie zudem, ob die Firmen auch Tiere, schwere Gegenstände (wie Klaviere) und zerbrechliche Dinge (Vasen, Keramik etc.) transportieren. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass Ihnen die Firme schriftlich eine Entschädigung zusagt, falls Ihr Haushalt nicht transportiert werden kann oder nicht im zugesagten Zeitraum ankommt.

Versicherungen für Ihren Umzug

Falls Sie zerbrechliche oder wertvolle Gegenstände haben, sollten Sie das Umzugsinventar auf jeden Fall versichern. Beachten Sie, dass die meisten Versicherungen Ihren Haushalt nur dann absichern, wenn die Verpackung durch professionelle Mitarbeiter der Umzugsfirma geschieht (falls diese Dienstleistung nicht in Ihrem Vertrag enthalten ist, sind Ihre Gegenstände ggf. nicht versichert). Die Kosten einer Umzugsversicherung liegen bei ca. 1% bis 2% des Haushaltswerts, je nach der Höhe der Absicherung.

Eine Versicherungspolice bei derselben Firma, die auch den Umzug vornimmt, kann nachteilig sein: Im Zweifelsfall wird die Umzugsfirma alle Versicherungsansprüche anzweifeln, so dass eine Versicherung bei einem Drittanbieter i.d.R. sinnvoller ist. Machen Sie vor dem Umzug Fotos Ihrer Haushaltsgegenstände, die Sie bei einem Versicherungsanspruch als Nachweis vorlegen können.

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